DIY: Regenbogenwolke für das Sommerfest

Shit, Shit, shit…. Da war doch was mit Deko für das Sommerfest.

Toller Einstieg in einen Blogbeitrag. Aber ihr wisst inzwischen bestimmt, dass mir die besten DIY Ideen eigentlich immer auf den letzten Drücker kommen und sie dann oft gerade wegen ihrer erzwungenen Einfachheit so schön werden. So auch vor ein paar Tagen vor dem Sommerfest in der Kita.

Die Regenbogen-Wolken sind eine tolle Partydeko für den Kindergeburtstag oder das Sommerfest in der Kita. In kleinerer Ausführung eignen sie sich auch super als Fensterbild im Kinderzimmer.

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Geburtstagsshirt PART II – ich mach das „mal eben“

Ich hatte euch ja bereits vor einiger Zeit versprochen, dass ich auch nochmal ein Geburtstagshirt anfertigen möchte, dass „lediglich“ verziert werden muss. Das Drunter und Drüber, der Mangel an Zeit (warum kommen Geburtstage eigentlich immer so unerwartet?) UND tausend Ideen, die eh kaum noch umzusetzen waren, haben mich zum Geburtstag der Smartimaus auch quasi das genötigt. An das Zuschneiden und Nähen eines Shirts war dieses Mal nicht zu denken.

Mit einem unifarbenes Shirt von H&M und ein paar Stoffresten habe ich mich also am Vorabend des Geburtstages in meine Nähecke verzogen und mich auf eine Nachtschicht eingestellt. Auch von papAhoi habe ich eine Blick kassiert, der mir sagte: „Muss das JETZT echt noch sein???“ Umso verwunderter waren wir beide, als ich bereits kurze Zeit nach ihm im Bett lag. Vor Mitternacht. Stolz UND annähernd zufrieden!!!! Kaum zu glauben, oder?!

Hier ist das Ergebnis:

Mein Fazit: Ist die Zeit ein wenig knapp, aber man will auf keinen Fall aufs Geburtstagshirt verzichten, dann kann man mit einem gekauften Shirt viel Zeit sparen. Dem Ergebnis schadet es auf keinen Fall. Einzige Voraussetzung: Du musst wissen, wo du UNIFARBENE oder DEZENT gemusterte Kinderkleidung her bekommst. Mich hätte die Suche danach fast mehr Zeit gekostet als das Nähen eines neuen Shirts 😉

Happy Birthday kleine Smartimaus – Wir feiern Kindergeburtstag

„Wie alt bist du, Smarti?“
„Schon swei Jahre alt.“ 

Na, wenn das mal kein Grund zum Feiern ist. Nachdem die Smartimaus seit zwei Wochen Geburtstagslieder für sich selbst singt und vom Feiern mit Geschenken redet, komme ich mir vor wie eine echte Rabenmutti.  Ich dachte bisher, ein schöner Tag mit Mama&Papa und etwas feiern mit den Großeltern am Osterwochenende wären wohl genug für eine Zweijährige. Scheinbar nicht.

Kurz vor knapp (wie auch sonst…) wird also noch eine kleine Kinderparty organisiert. Mit einem Motto fällt mir immer alles leichter und als ich abends dabei bin die kleine Meerjungfrau fürs Geburtstagskind fertig zu nähen, kommt mir die Idee.

„Unter dem Meer“

Schnell ist ein Kuchen gefunden, der zum Motto passt. Ich werfe meine „gute-Muttis-backen-zuckerfrei-mit-Dinkel“ Vorsätze über Bord und zaubere stattdessen eine Schokoladenkuchen mit Frischkäse-Frostig und Smarties in Fischform. Dazu gibt es „Fischfutter-Muffins“. IMG_0155

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Heute vor 2 Jahren – Bald bin ich eine „echte“ Mama

Ruhig ist es mal wieder hier geworden, nicht wahr? Das liegt zum einen daran, dass ich gerade auf der Flucht bin. Vor den Grippeviren, die mich verfolgen. Die immer größer werdende Armee habe ich gerade einmal zurecht gewiesen: „JETZT NICHT, NICHT HEUTE UND AUF GAAAAR KEINEN FALL MORGEN!!!!“ Morgen hat nämlich mein kleines Mädchen Geburtstag. Zwei Jahre wird sie nun schon alt. Wie ihr euch vorstellen könnt, stehe ich deshalb auch mal wieder unter Strom. Denn ich will den perfekten Tag für die Smartimaus planen. „ALSO, GEHT WEG IHR VIREN…. BITTE.“

Für eine Sache bleibt vorm Geburtstag aber immer Zeit. Um sentimental zu werden. Der Mann und ich liegen abends im Bett, erzählen uns gegenseitig „Weißt du noch…?“-Geschichten und stellen fest, was für eine tolle und glückliche kleine Familie wir doch sind. Eine von diesen Geschichten möchte ich euch auch gerne ganz kurz erzählen. Und zwar davon, wie es war es war, als das Mamasein nur noch ein paar Stunden von mir entfernt war.Weiterlesen »

Geburtstags-Shirt nähen für Anfänger

Bei den letzten 12von12 habe ich euch ja schon von meinem Projekt „Geburtstags-Shirt“ berichtet. Nun gibt es nochmal einen ausführlichen Beitrag dazu. Solltet ihr euch fragen, ob so ein Vorhaben auch für Anfänger geeignet ist, dann gibt es hier eine Antwort.

Als meine Schwester mir so ein Shirt als Geburtstagsgeschenk für meine Nichte vorschlägt, sage ich ohne zu zögern „Jaaaa“. Sie meint damit, ich solle ein einfaches Shirt kaufen und es ein wenig verzieren. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn mein Kopf nicht sofort den Motor anschmeißen und dort komplizierte, aufwendige und zeitraubende Ideen abspeichern würde. Ein paar Stunden später habe ich ein Schnittmuster mit Anleitung von mamahoch2 sowie Ideen für Verzierungen  gesammelt und es gibt kein zurück mehr.

Puhhhh, ein wenig aufgeregt bin ich ja schon. Warum? Es gibt schon einige Anzeichen dafür, dass ich mir mal wieder etwas überlegt habe, das außerhalb meiner Fähigkeiten und Möglichkeiten liegt. Es könnte also sein, dass es ein klitzeklein wenig chaotisch, nervenaufreibend und/oder enttäuschend wird.

  1. Ich habe noch nie ein Shirt genäht und
  2. bisher eigentlich nur Bügelbilder verwendet anstatt Applikationen selbst aufzunähen.
  3. Ich besitze keine Overlock und kenne meine neue Nähmaschine noch nicht so gut, als dass ich mal eben improvisieren könnte.
  4. Es sind weniger als zwei Wochen Zeit, bis das gute Stück beim Geburtstagskind ankommen muss.

Es könnte aber trotz aller Hürden irgendwie klappen. Also los!!!

Nachdem ich die einzelnen Shirtteile gemäß Schnittmuster ausgeschnitten und mir aus Stoffresten meine Applikationen gebastelt habe, mache ich mich zuerst an die Verzierungen. Das heisst Wimpel & Zahlen aufs Vlisofix zeichnen, das Ganze auf die Stoffreste bügeln und ausschneiden. Dann ab mit den Applikationen auf die gewünschten Stellen vom Shirt. Erst aufbügeln, dann nähen. Beim Aufnähen haben ich an meiner Nähmaschine einen engen Zickzackstich eingestellt. Tipps für das Aufnähen von kleinen Applikationen habe ich hier bei farbenmix gefunden. Damit hat es erstaunlich gut geklappt.

Danach habe ich gemäß Anleitung von mamahoch2 das Shirt genäht. Da ich keine Overlock habe, ausnahmsweise aber mal keine Experimente am Endprodukt machen wollte, habe ich verschiedene Stiche mit Resten vom Jersey ausprobiert. So hab ich endlich mal meine neue Nähmaschine etwas besser kennengelernt und nach ein paar Versuchen auch eine gute Alternative gefunden.

Nach insgesamt 4,5 Stunden Arbeit, inklusive 1x Naht öffnen und Applikation neu zuschneiden, einen Waschgang und anschließenden kleinen Ausbesserungen, ist mein erstes Shirt fertig und auf dem Weg nach Berlin!

Und wisst ihr was das Beste daran ist??? Ich habe nicht einmal geflucht, kein einziges Mal das Handtuch geworfen um es wieder aufzuheben und bin mal wirklich zufrieden 🙂 Wenn es jetzt noch dem Geburtstagskind gefällt, ist alles super! Die Alternative „Shirt kaufen und aufpimpen“ werde ich euch demnächst auch noch vorstellen und dann ein endgültiges Urteil fällen.

Mein erses Fazit aber lautet: Selber machen lohnt sich und wer die Zeit hat, sollte es mit den richtigen Anleitungen ruhig versuchen.