Tagsüber Zirkus und abends Theater – #WMDEDGT

Dies wird ein Beitrag für alle Eltern, die einen richtig schlechten Start in den Tag hatten. Ihr werdet euch bestimmt besser fühlen, wenn ihr erstmal lest, wie es bei uns in Chaotenhausen zuging. Dank der Frage: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ gibt’s heute mal wieder ungeschönte Wahrheit aus dem Mamaalltag.

4.30 Uhr – Ich höre wie der Mann aufsteht. Dienstreise: das heisst ich bin am Morgen allein mit den zwei Elsen. Mehr Platz im Bett für die nächste Stunde bis mein Wecker klingelt? Fehlanzeige. Kaum ist der Mann aus dem Haus, wacht Karli weinend auf. „Hose nass, Mami.“ Und Matratze und Kissen und Decke… Wir starten also mit einer Dusche fürs Kind und einmal Bett beziehen um kurz nach 5 Uhr in den Tag.

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Mental Load – mein unsichtbarer Endgegner

Vor ein paar Monaten unterhielt ich mich mit einer Freundin über unseren aktuellen Alltag. Wir waren beide gerade sauer auf unsere Männer, ohne dass irgendwas bestimmtes vorgefallen war. Wir redeten uns so richtig in Rage und man merkte wie gut wir uns beide dabei zunehmend fühlten. Endlich waren wir nicht mehr allein mit unseren Gefühlen der Überforderung im Alltag und mit unseren Männern, die… nennen wir es mal „stets bemüht“ sind uns zu unterstützen. Kurz darauf schickte sie mir den Link über die mentale Last der Mütter. Bäääähm, was für ein Schlag ins Gesicht. Soviel Wahrheit in so wenig Sätzen. Mütter machen statistisch nicht nur mehr im Haushalt. Auch all die Planerei und Denkerei rund ums Familienleben bleibt fast immer an ihnen hängen. Die Väter währenddessen nehmen häufig nur noch Helferrollen im Alltag ein und reagieren hauptsächlich auf Ansagen statt aus Eigeninitiative.

Diesen Comic über Mental Load lese ich seitdem immer wieder und ich schicke ihn auch regelmäßig in meinem Umfeld herum, sobald ich das Gefühl habe, da sitzt mal wieder jemand im selben Boot.

Die erste Erkenntnis danach war für mich wohl die wichtigste.

AUCH ICH HABE EIN MENTAL LOAD PROBLEM.

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DIY: Herbstbasteln 2019

Da dachte ich, dass wir in diesem Herbst quasi nix gebastelt haben und dann entdecke ich beim Bilder angucken doch so viele Schätze. Ohne Konzept, nicht zusammen passend, nicht immer instatauglich. Aber doch oder gerade deswegen haben wir ganz ohne Erwartungshaltung schöne Nachmittage mit kleben, kleckern und schnibbeln verbracht.

Unsere obligatorische Licherkette aus Physalis sorgt wie immer für schönes Licht am Abend. Dieses Mal habe ich die Lampions sogar noch angemalt, damit wie auch am Tag ein Hingucker sind.

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Herbstchallenge: Suchen, sammeln und spazieren ohne Nörgeln

Ohje, was habe ich getan??? Meine Kinder sind zu kleinen Trüffelschweinchen geworden. Eigentlich wollte ich sie nur ein wenig zum Spazieren gehen motivieren und habe mir eine kleine Challenge überlegt. Nun bewegen wir uns bei JEDEM Spaziergang nur noch Millimeter in der Stunde, weil überall Moos, Hagebutten und sonstiges Herbstgedoens gesucht werden. Unser Bastelvorrat reicht inzwischen locker für die komplette Kita. Aber es ist ja nicht so als ob ICH damit ein Problem hätte…

So eine kleine Challenge lässt sich ganz einfach vorbereiten. Ich habe mir zuerst überlegt, was die Kinder auf unserem Spazierweg gerade so finden könnten bzw. was uns zum Basteln noch fehlt. Dann habe ich eine Liste gemacht und eine Stückzahl zu jedem Teil notiert. Den Zettel habe ich in einen leeren Eierkarton geklebt, der als Sammelbox diente.

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