FamilienUNAlltag – Kindergeburtstag in der Pandemie #coronatagebuch

Wie fühlt es sich an einen Kindergeburtstag in der Corona-Pandemie zu feiern?

Ich habe schon an diversen Stellen gelesen, dass in den nächsten Tagen und Wochen Kindergeburtstage anstehen. Dank Corona sind Eltern deshalb unsicher, was sie tun und was lieber lassen sollen. Die Party mit den Freunden absagen, wenn schon die Feier in der Kita ausfällt? Oma und Opa ausladen oder nicht? Als Panikmacher dastehen? Spätestens beim Gedanken daran das eigene Kind zu enttäuschen, denkt man darüber nach, sämtliche Empfehlungen und Vorgaben über den Haufen zu werfen.

Ich weiß, dass alle Eltern sich für ihre Kinder den schönsten Geburtstag wünschen. Sich gegen Besuch zu entscheiden, fällt wohl an keinem Tag so schwer wie zu so einem Anlass. All diese Gedanken schwirrten vor ein paar Tagen auch in meinem noch Kopf herum.

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Schlosskuchen

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Buchrezension: „Hochsensibel Mama sein – Das Ressourcen-Buch“

(Werbung, Rezensionsexemplar)

Rezension & Lesung: „Hochsensibel Mama sein – Das Ressourcen-Buch“ von Kathrin Borghoff

Ich wette jede Mutter hat es schon getan und entgegen aller Ratschläge die ein oder andere Antwort für besondere Charakterzüge, Angewohnheiten oder gar Macken ihrer Kinder im Internet gesucht. Seit ein paar Jahren kenne ich selbst daher auch den Begriff „hochsensibel“, habe ihn häufig hinterfragt, viel über das Thema gelesen und versucht mein Kind einzuordnen oder nicht.

Immer wieder sind mir beim Lesen Dinge aufgefallen, die ich meinem Kind überhaupt nicht zusprechen konnte, aber häufig dachte: „Ach Mensch, danach könnte man ja meinen, ich selbst sei hochsensibel.“

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FamilienUNalltag – Tag 2 #coronatagebuch

Unser Familienleben in der Pandemie – Studium, Job, Homeoffice und zwei Kinder daheim

Unser Tag 2

Noch während des Frühstücks verzieht der Mann sich ins Arbeitszimmer und bleibt dort bis zum Mittag. Mein Versuch nebenbei etwas für einen Job zu texten, endet mit einer kurzen Krise. Ich kann keinen Satz zu Ende schreiben, ohne dass ein „Mamaaaa?“ oder gegenseitiges Anschreien der beiden Elsen mich aus meinen Gedanken reisst. Ich gebe also schon um 9 Uhr nach ganzen 100 Wörtern Text auf.

Wir machen einen Ausflug in die Natur und wie gestern bin ich entspannt, sobald wir die Siedlung hinter uns gelassen haben. Wir verbringen schöne Stunden bis zum Mittag und danach tauschen der Mann und ich kurz. von 12.30 – 15 Uhr besetze ich den Arbeitsplatz, der Mann und die Kinder bauen im Garten ein Piratenschiff. Pünktlich zum nächsten Wechsel gibt es wieder Zoff bei den Kindern und meine Nerven liegen blank, obwohl das Arbeiten sich gerade wie Erholungspause angefühlt hat.

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FamilienUNalltag – Tag 1 #coronatagebuch

Unser Familienleben in der Pandemie – Studium, Job, Homeoffice und zwei Kinder daheim

Unser Tag 1

Nach dem Frühstück starte ich erstmal mit einem Einkauf. 1 1/2 Stunden für 3 Geschäfte und insgesamt 20 Artikeln auf der Einkaufsliste. Ich muss in 3 Geschäfte, um Mehl zu kaufen. Das Paket, das ich erwische, liegt im falschen Regal und findet wohl auch nur deshalb den Weg in meinen Einkaufswagen. Der Geburtstagskuchen für übermorgen ist gerettet.

Den restlichen Vormittag verbringen wir draußen, weit entfernt von allen anderen. Das Wort Corona höre ich seit langem nicht ein einziges Mal während des ganzen Ausflugs. Wir spazieren am Feld, pflücken die ersten Blumen, besuchen Kälbchen und kehren zum Mittag wieder zu Hause ein.

Natur in Lüneburg, Rettmer, Familienleben in der Pandemie
erzwungene Entschleunigung

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FamilienUNalltag – Tagebuch im Corona-Ausnahmezustand

Unser Familienleben in der Pandemie – Studium, Job, Homeoffice und zwei Kinder daheim

Am Freitag, den 13. schrieb ich dem Mann: „Jetzt gerade könnte ich wirklich heulen.“ Bis zum Vortag war ich noch sehr gelassen mit dem Thema Corona umgegangen. Alles wirkte noch sehr weit weg, vieles hielt ich für Panikmache. Und dann innerhalb von Stunden: Kitaschließung, Absage diverser Veranstaltungen, Ausfall sämtlicher Kurse der Kinder und auch meiner liebsten Gedichte für Wichte-Gruppe. Plötzlich war ich betroffen. Ich saß gerade mit den Kindern im Zug von Lüneburg zu den Großeltern an die Ostsee, als mich eine Nachricht nach der anderen erreichte. Und Zack, kam ich mir auf einen Schlag wie eine Rabenmutter, -freundin und -tochter vor, weil ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur „Risikogruppe“ war. Und das auch noch, um offline meine eigenen sozialen Kontakte zu pflegen.

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Land unter

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