FamilienUNalltag – Tag 1 #coronatagebuch

Unser Familienleben in der Pandemie – Studium, Job, Homeoffice und zwei Kinder daheim

Unser Tag 1

Nach dem Frühstück starte ich erstmal mit einem Einkauf. 1 1/2 Stunden für 3 Geschäfte und insgesamt 20 Artikeln auf der Einkaufsliste. Ich muss in 3 Geschäfte, um Mehl zu kaufen. Das Paket, das ich erwische, liegt im falschen Regal und findet wohl auch nur deshalb den Weg in meinen Einkaufswagen. Der Geburtstagskuchen für übermorgen ist gerettet.

Den restlichen Vormittag verbringen wir draußen, weit entfernt von allen anderen. Das Wort Corona höre ich seit langem nicht ein einziges Mal während des ganzen Ausflugs. Wir spazieren am Feld, pflücken die ersten Blumen, besuchen Kälbchen und kehren zum Mittag wieder zu Hause ein.

Natur in Lüneburg, Rettmer, Familienleben in der Pandemie
erzwungene Entschleunigung

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FamilienUNalltag – Tagebuch im Corona-Ausnahmezustand

Unser Familienleben in der Pandemie – Studium, Job, Homeoffice und zwei Kinder daheim

Am Freitag, den 13. schrieb ich dem Mann: „Jetzt gerade könnte ich wirklich heulen.“ Bis zum Vortag war ich noch sehr gelassen mit dem Thema Corona umgegangen. Alles wirkte noch sehr weit weg, vieles hielt ich für Panikmache. Und dann innerhalb von Stunden: Kitaschließung, Absage diverser Veranstaltungen, Ausfall sämtlicher Kurse der Kinder und auch meiner liebsten Gedichte für Wichte-Gruppe. Plötzlich war ich betroffen. Ich saß gerade mit den Kindern im Zug von Lüneburg zu den Großeltern an die Ostsee, als mich eine Nachricht nach der anderen erreichte. Und Zack, kam ich mir auf einen Schlag wie eine Rabenmutter, -freundin und -tochter vor, weil ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf dem Weg zur „Risikogruppe“ war. Und das auch noch, um offline meine eigenen sozialen Kontakte zu pflegen.

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Land unter

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