„Mama, das ist so traurig.“ – Auch die kleinen #coronakinder brauchen mehr als Mama

Heute wurde ich in einem Interview gefragt, ob ich denn an meinen Kindern merke, dass ihnen im Augenblick etwas fehlt. Im Gespräch haben wir hauptsächlich über das Vorschulkind gesprochen. Doch auch Karli, die noch gar nicht so genau ausdrücken kann, was sie genau fühlt, zeigt es uns in den letzten Tagen immer deutlicher:

Auch Kleinkinder brauchen in dieser Zeit mehr als ihre Eltern und Geschwister.

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Nach 6 Wochen und 3 Tagen: „Ich kann nicht mehr.“ #coronatagebuch #coronaeltern

Am letzten Donnerstag saß ich über 30 Minuten lang wie gelähmt am Frühstückstisch.

Der Mann war im Büro. Ich hörte die Kinder lachend über den Flur laufen.

Aufstehen, Tisch abdecken. Ging irgendwie nicht. 

Entscheiden, was wir am Vormittag machen wollen. Konnte ich nicht.

Einen Gedanken fassen, der nicht in tausend anderen endete. Unmöglich.

Das Gedankenkarussell unterbrechen. Ebenso.

Mein Herz fing an zu rasen, obwohl ich einfach nur da saß. Es war noch nicht mal 9 Uhr. Der Tag würde noch ewig dauern und ich hatte keinen Plan. Keine Ideen.

Ich hatte einfach keine Kraft mehr!

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„Wenn die Kinder schlafen…“ #coronatagebuch #coronaeltern

Mamasein, das ist schon schwer.
In der Coronakrise noch viel mehr…

Wie oft am Tag denk ich momentan: „Mach ich, sobald die Kinder schlafen…“

Arbeiten, heimlich Schokolade naschen oder einfach mal in Ruhe über etwas nachdenken. Einkaufen, Chaosbekämpfung in den eigenen 4 Wänden oder EINMAL die Pflanzen wässern, ohne dass ein Kind komplett durchnässt wird. Wenigstens drei Sätze am Stück mit meinem Mann, ohne: „Maaamaaa, weißt du…“ reden. Ideen für die folgenden Tage mit den Kindern sammeln, Inspirationen fürs Essen ohne Nudeln suchen und eine Einkaufsliste schreiben. Über meinen Mann herfallen. Diese eine E-Mail schreiben, nur ein paar Seiten lesen, ein Projekt planen, telefonieren. Sport??? Endlich mal wieder etwas essen, das mir schmeckt und bei dem niemand die Nase rümpft. Musik hören, die nicht für Disney komponiert wurde. Schlafen wäre auch mal wieder fällig. Aber das Studium…

EINFACH MAL NICHTS TUN? WIE GEHT DAS? Ich komme mir gerade vor wie das Kaninchen bei Alice im Wunderland.

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Zwei Wochen FamilienUNalltag – ein Zwischenfazit #coronatagebuch

Zwei Wochen Homeoffice mit Kindern, eingeschränkten Aktivitäten und #socialdistance – Wie lief das so?

Erstes Fazit: Ja, das war ganz schön naiv zu glauben, dass ich jeden Abend noch die Muße haben würde von unserem Alltag zu berichten. Ich schreibe viel – viel mehr als sonst, aber nicht alles ist für die Öffentlichkeit bestimmt. Vieles muss noch in mir arbeiten, einiges bekomme ich einfach nicht zu Ende gedacht, geschweige denn aufgeschrieben.

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Lüneburg macht mit: Bunte Regenbögen für gute Laune in schweren Zeiten.

Regenbögen gegen Corona 
Eine tolle Mitmachaktion – auch in Lüneburg

Ich weiß, ich weiß. Man sollte keine Nachrichten teilen und verbreiten, von denen man den Absender nicht kennt. Die folgende Idee begeistert inzwischen allerdings so viele Familien, dass ich sie einfach als Idee für euch zu Hause hier festhalten muss.

In Italien malen und basteln viele Kinder seit Tagen Regenbögen und hängen sie als Zeichen der Solidarität in ihre Fenster. Diese wunderbare Aktion verbreitet sich auch in Deutschland fast so schnell wie das blöde Coronavirus, wegen dem wir alle gerade schwere Zeiten durchleben. Etwas, das wirklich jedem ein Lächeln ins Gesicht zaubert, kommt wohl allen Familien gerade sehr gelegen.

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