Über die härteste Herausforderung im Leben: „Bleib DU selbst, mein Kind!“

„Du bist nicht mehr unsere Freundin.“

Mein Kind wird im Kindergarten ausgegrenzt. Mal wieder. Seit ein paar Wochen höre ich von solchen Spielchen in ihrem kleinen Freundeskreis und mein Kind ist immer wieder diejenige, die nicht mitspielen darf, ausgeschlossen und ignoriert wird. Immer wieder reden wir darüber, dass gemeine Sachen zu ihr gesagt werden und ich sehe dabei in ihr trauriges Gesicht.

Doch heute versetzt mir nicht nur das allein einen Stich ins Herz. Die Erzieherin erzählt mir, dass Smarti trotz diverser Angebote der Erwachsenen den ganzen Tag nichts getan hat außer die anderen zu beobachten und darauf zu warten, das man sie wieder dabei sein lässt.Weiterlesen »

Daumen adé – Wie wir dem sensiblen Kind das Nuckeln abgewöhnen

„Erkläre deinem Kind, dass es damit aufhören muss.“ lese ich irgendwo. Ich bin mal wieder auf der Suche nach Tipps, die uns dabei helfen sollen ein schweres Laster abzugewöhnen. Das Daumennuckeln von Smarti. Schon seit langem überlegen papAhoi und ich, wie wir dieses „Problem“ bloß in den Griff bekommen sollen. Viele Leute meinten, es würde sich mit der Zeit schon von allein regeln. Doch mit 4 Jahren nuckelt das Kind noch immer bei jeder Gelegenheit und jegliche Versuche sie davon abzubringen endeten mit Streit, Wut, einem weinenden Kind, verzweifelten Eltern und weiterem Hinauszögern des Vorhabens. Aber natürlich holt uns die Frage immer wieder ein.

Also zurück zu meiner Suche im Netz. „Achso. Na klar. Logisch.“ denk ich nur. Welche Argumente eine Vierjährige überzeugen, ohne dass ich ihr eine Heidenangst einjage, steht dort aber leider nicht. Dass die Zähne schief werden und der Kiefer sich verformt, ist zwar zutreffend, doch für das Kind noch genauso egal, wie dem Raucher die Info über mögliche Folgeschäden auf der Kippenpackung. Oder habt ihr da andere Erfahrungen?

Daumenlutschen abgewöhnen, schnullern, nuckeln

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6 Monate Schreibaby – So haben wir überlebt

Ich schreibe ja eigentlich nicht so gerne Tipps rund um das Familienleben hier im Blog. Zum einen gibt es die meisten davon eh schon wie Sand am Meer und eine weitere Sammlung wäre unnötig. Außerdem halte ich mich bei den meisten Themen nicht für DIE Expertin, auf die man unbedingt hören sollte. Doch wenn wir mal eine schwierige Phase durchlebt haben, mache ich mir schon manchmal Gedanken, ob meine Erfahrungen anderen vielleicht helfen könnten.

Beim Thema Schreibaby glaube ich das tatsächlich. Unser Alltag bestand in den ersten drei Monaten mit Karli zu 50% daraus, dass einer von uns das schreiende Baby herumgetragen hat. Weitere drei Monate lebten wir mit einem unzufriedenem, leicht reizbaren Baby zusammen, das stets mindestens zwei Stunden vor dem Schlafen am Abend durchgebrüllt hat.

Vieles was ich in unserer Hochphase darüber gelesen habe, waren entweder Tipps von Experten, die mit Sicherheit kein Schreibaby zu Hause hatten oder Erfahrungsberichte, die mir wenig Mut gemacht haben, weil sie auf mich viel zu harmlos und beschönigt wirkten. Doch wie soll es einer Mama, die gerade total verzweifelt und überrumpelt von ihren Gefühlen ist, helfen, wenn sie nur von scheinbar starken Frauen liest, die diese hoch emotionale Phase lediglich als „anstrengend“ titulieren? Sollte ich nach Adjektiven suchen, die diese Zeit zutreffend beschreiben, fielen mit deutlich mehr ein. Kräftezehrend, verzweifelt, hoffnungslos, müde, mürbe, hilflos, enttäuscht und ach was weiß ich noch.

Doch am Ende haben wir es gemeinsam überstanden. Und auch wenn wir selten Wege gefunden haben, das Kind zu beruhigen, so gab es doch Dinge, die uns wenigstens dabei geholfen haben, das Ganze besser aushalten zu können.

Schreibaby, High-Need, Nerven

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Tschüß Baby. Hallo Kleinkind – Unser erstes Jahr mit Karli

Ich werde heute NUR glücklich und fröhlich sein…. sprach sie und fing bei ihren eigenen Worten „Guten Morgen, meine Geburtstagsmaus“ sofort an zu heulen. Jaaa, ich musste an Karlis 1. Geburtstag schon fünf Minuten nach dem Aufwachen von papAhoi getröstet werden.

So anstrengend das erste Jahr zu viert auch für uns alle war, an diesem Morgen bin ich nicht etwa froh, dass es vorbei ist, sondern denke wehmütig sowohl an die schweren als auch an die vielen schönen Stunden mit meinem Baby zurück.

Mein Baby, das so ganz anders bei uns ankam, als wir es uns vorgestellt haben. Und weil es darüber bisher wenig zu lesen gab, wird es wohl mal höchste Zeit, dass ich darüber schreibe, warum es hier eigentlich so verdammt ruhig war im letzten Jahr.

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Weihnachtsbäckerei mit kleinen Kindern – so macht’s allen Spaß

Vor ein paar Jahren verabredeten meine Freundin und ich uns jedes Jahr zum Adventsbacken mit ihren Kindern. Ich freute mich jedes Mal total darauf, kaufte Unmengen an Dekozeug, suchte mehrere Rezepte raus und sah uns mit den Beiden die tollsten Plätzchen herstellen. Jedes einzelne ein akurates Meisterwerk und selbstverständlich ganz ohne Sauerei hergestellt. Scheinbar hatte ich jedes Mal verdrängt vergessen, wie die Aktion im Vorjahr endete. Die Kinder hatten nach 10 Keksen keine Lust mehr und meine Freundin und ich mussten Unmengen von Plätzchen allein verzieren, während jemand anderes die Kinder bespaßte. Die Küche glich außerdem jedes Mal einem riesigen Schlachtfeld.

Heute bin ich selbst Mama und weiß, wie froh wir sein konnten, dass sich jemand mit den Kindern beschäfitgen konnte. Wer weiß, ob ich unsere Tage sonst so entspannt in Erinnerung hätte. Meine ersten Backversuche zusammen mit Smarti haben mich einiges gelehrt und damit ihr auch voller Vorfreude in die vielleicht erste Weihnachtsbäckerei mit euren Kleinen starten könnt, habe ich mal ein paar Tipps gesammelt.

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