Lüneburg und die Heide: Familienzeit und ME-Time für Mama beim Stand Up Paddling

(ANZEIGE) Vor 10 Jahren habe ich zum ersten Mal gesehen, wie Menschen auf einem Surfbrett stehend übers Wasser paddeln. Ich war sofort Feuer & Flamme für diesen Sport und danach jedes Mal fasziniert, wenn ich irgendwo Leute auf einem Stand Up Paddelboard beobachten konnte. Es war, als würde mich schon das Zusehen entspannen.

Heute frage ich mich wirklich: Warum, verdammt nochmal, habe ich dann 10 Jahre gebraucht, um Stand Up Paddling für mich selbst zu entdecken.

Jetzt hab ich es getan. Ich habe mir ein SUP Board gekauft. Mit ganz egoistischen Gedanken. Nicht um die Kinder durchs Wasser zu ziehen. Nicht um ab und zu in der Gegend rumzuschippern. Nicht, weil alle das gerade cool finden. NEIN! Ich habe mir ein SUP Board gekauft, weil ich Bock drauf habe. Auf Wasser, auf Touren, aufs Können und irgendwann auf Wellen.

Seit zwei Monaten nutze ich gutes Wetter in Kombination mit freier Zeit regelmäßig, um die Seen rund um Lüneburg zu erkunden. Mit der Suche nach geeigneten Orten habe ich mich zu Beginn ein wenig schwer getan. Wo kann man denn überall mit einem SUP Board aufs Wasser? Und wo kann man das sm Besten noch mit einem schönen Familienausflug verbinden?

Wo finde ich Seen (und Bäder) in meiner Nähe?

Der Strandbadguide von Das Örtliche hilft dabei, den richtigen Ausflugsort fürs kühle Nass zu finden. Sind wir mit der ganzen Familie und dem Board unterwegs, dann suchen wir nach Badeseen. Brauche ich am Nachmittag mal allein mit den Mädels eine #AbkühlungMitÖ, kann ich dort auch Freibäder in unserer Umgebung suchen. Im Strandbadguide findet man Freibäder und Badestellen in der Umgebung, Eintrittspreise & Öffnungszeiten, Angebote vor Ort und sogar Bewertungen von anderen Nutzern. Man kann auch selbst Informationen ergänzen, sollte doch einmal eine Angabe fehlen.

Ich habe meine persönlichen Lieblingsort für diesen Sommer schon gefunden. Den Reihersee in Brietlingen.

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Campingfeeling für einen Tag am Reihersee 

Im ersten Halbjahr 2020 haben wir es nicht einmal geschafft zu campen. Wie sehr es uns fehlt, ist mir bei unserem ersten Tagesausflug zum Reihersee in Brietlingen aufgefallen. Dort gibt es Campingfeeling light, wenn man den Parkplatz vor dem Campingplatz nutzt und mit dem Auto bis an die Liegewiese heranfährt. Baden mit den Kindern, SUPen, ein Picknick mit Kaffee vom Campingkocher. Und das direkt vor der offenen Bullitür. Selten entspannt mich ein Familienausflug so sehr.

Vor Ort gibt es eine große Liegewiese, einen Kiosk, Toiletten und einen Kanuverleih. Zum  Baden gibt es zwei Einstiegstellen mit kleinen Sandflächen zum Buddeln.

Mit dem SUP Board kann man am Reihersee auf große Entdeckungstour gehen. Rechts von der Badestelle kann man am Campingplatz vorbeipaddeln bis in die Neetze Richtung Elbe. Auch wenn inzwischen viele mit dem Kanu oder einem SUP Board unterwegs sind, ist der See groß genug, um sich nicht in die Quere zu kommen.

Links herum kann man vom See über die Neetze bis zum Barumer See paddeln. Ob diese Strecke auch für eine Erkundung mit dem SUP Board geeignet ist, will ich unbedingt noch herausfinden. Da wir unseren Sommerurlaub in diesem Jahr zum größten Teil daheim verbringen, bekomme ich mit Sicherheit noch Gelegenheit dazu.

Ich bin wirklich froh, dass ich meine Zweifel über Bord geworfen habe. Für mich gibt es inzwischen mehrere Gründe, warum SUPen der perfekte (Sommer)Sport für mich als Mama ist.

Eine echte Auszeit

Jetzt mal ehrlich Mädels: Wie oft versuchen wir, uns selbst eine 5-minütige Kaffeepause als ME-Time zu verkaufen?! Wenn ich mein SUP-Board einpacke, dann weiß ich, dass mich gleich eine echte Auszeit vom Alltag erwartet.

Entschleunigung pur

Ich bin immer wieder erstaunt, was diese Zeit auf dem Wasser mit mir macht. Negative Gedanken bleiben einfach an Land. Wie von selbst rückt sich in meinem Kopf alles wieder zurecht. Sogar das schier unmögliche wird beim SUPen möglich: Einfach mal gar nicht denken.

Aufpumpen, aufs Wasser und wieder einpacken – ein echtes kleines Workout

Zugegeben. Bis man erstmal auf dem Wasser ist, kann schon etwas Zeit vergehen. Das Tragen der Ausrüstung und Aufpumpen des Boards kommt schon einem kleinen Workout gleich. Umso schöner finde ich es aber, auch mal ganz bewusst etwas für mich zu planen anstatt „mal eben“ ein paar freie Minuten zu nutzen.

Mit der Familie unterwegs und doch unerreichbar 

Ich verzichte am Wochenende oft auf Zeit für mich, weil ich einfach ein riesiger Familienmensch bin. Ich möchte oft Zeit für mich und trotzdem meine Liebsten um mich herum wissen. Mit den richtigen Seen in der Nähe geht beides. Für eine kurze Zeit unerreichbar sein und sich über die winkenden und lachenden Kinder freuen, sobald man mit dem Board wieder in Sichtweite kommt.

Wo bist du in diesem Sommer zu finden? Besucht ihr mit der Familie lieber das Freibad oder geht ihr auch so gerne an Seen? Im Strandbadguide gibt es bestimmt auch noch die eine oder andere Inspiration, um mal etwas Neues in der Region zu testen.

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