Lüneburg und die Heide: #buylocal trotz #coronakrise – 5 Tipps für entspanntes Heimatshoppen

Vor einer Woche war ich seit langem mal wieder mit meinem Mann und den Kindern in der Lüneburger Innenstadt. Alle vier zur gleichen Zeit. Was wir uns nach den vielen Wochen der Abstinenz als schönes Ausflug vorgestellt haben, erhöhte jedoch zunächst ausschließlich den Stresspegel von uns Eltern.

Kaum waren wir aus dem Auto ausgestiegen und bewegten uns Richtung Innenstadt, bereuten wir unsere Idee auch schon. Menschenmengen bewegten sich quer durch die Einkaufsstraße. Ja, ich weiß: Es war Pfingstsamstag. Das Wetter war bombastisch. Wir hätten es auch erahnen können.

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Unsere vorher abgesprochene Strategie, dass einer in die Geschäfte geht und der andere mit den Kindern draußen wartet, ging voll nach hinten los. Insbesondere in den großen Geschäften wie H&M scherte sich niemand um Abstandsregeln. An den Kassen bildeten sich so lange Schlangen (unter halbwegs korrekter Einhaltung des Abstandes zum Vordermann), dass diverse Gänge versperrt wurden und Kunden, die genau dort bestimmte Waren suchten, sich direkt an der Schlange vorbeidrängten. Dementsprechend lang habe ich gebraucht, um dem Kind einfach nur Socken und Unterhosen zu kaufen. Schon nach dem ersten Laden war meine Laune dahin. Die der wartenden Personen ebenfalls. Ich habe mich wirklich unwohl gefühlt und obwohl ich bekanntermaßen stets für #buylocal werbe, habe ich genau das in diesem Moment in Frage gestellt.

Zum Glück aber nur kurz, denn auf meiner Einkaufsliste standen auch diverse Dinge, die ich unter anderem bei Elli&Mai (unbeauftragte und unbezahlte Werbung) besorgen wollte. Nach dem Einkauf von ein paar Sommersachen für die Kinder fühlte ich mich gleich besser und schnell war ich wieder auf meinem alten Kurs.

#BuyLocal klappt super, wenn man ein paar Dinge beachtet.

Über diese Erkenntnis bin ich wirklich froh und teile sie deshalb gerne mit euch.

5 Tipps für einen entspannten Besuch in der Innenstadt

  • Bereite deinen Einkauf gut vor. Was brauchst du aus welchen Geschäften?
  • Kaufe gezielt ein und vermeide Stöbern
  • Schaue vorher, ob du online in deinem Lieblingsgeschäft bestellen kannst.
  • Wenn stöbern sein muss, dann schiebe dies in weniger stark besuchten Geschäftszeiten.
  • Besuche kleine Läden!

Für den letzten Punkt gibt es gleich mehrere Gründe. Erstens unterstützt du damit häufig Inhaber geführte Geschäfte. In den kleinen Geschäften ist die Anzahl der Personen außerdem überschaubar. Es ist dort weniger anonym, was die Kunden wiederum dazu veranlasst, sich besser an Abstandsregeln zu halten und rücksichtsvoller miteinander umzugehen. Dies hat sehr zu meinem Wohlbefinden beigetragen.

Wenn du die Tipps befolgst, musst du außerdem nicht ewig mit der ollen Maske rumrennen, weil es einfach viel schneller geht, je besser du vorbereitet bist. (Weise Worte von der sonst so chaotischen Improvisationsexpertin.)

Warst du auch schon in der Innenstadt unterwegs – in Lüneburg oder einer anderen Stadt? Wie findest du es, dass es überall wieder so belebt ist? Findest du es auch so schön und beunruhigend gleichzeitig?

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