Buchrezension: „Hochsensibel Mama sein – Das Ressourcen-Buch“

(Werbung, Rezensionsexemplar)

Rezension & Lesung: „Hochsensibel Mama sein – Das Ressourcen-Buch“ von Kathrin Borghoff

Ich wette jede Mutter hat es schon getan und entgegen aller Ratschläge die ein oder andere Antwort für besondere Charakterzüge, Angewohnheiten oder gar Macken ihrer Kinder im Internet gesucht. Seit ein paar Jahren kenne ich selbst daher auch den Begriff „hochsensibel“, habe ihn häufig hinterfragt, viel über das Thema gelesen und versucht mein Kind einzuordnen oder nicht.

Immer wieder sind mir beim Lesen Dinge aufgefallen, die ich meinem Kind überhaupt nicht zusprechen konnte, aber häufig dachte: „Ach Mensch, danach könnte man ja meinen, ich selbst sei hochsensibel.“

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Herzensempfehlung – Hochsensibel Mama sein – Das Ressourcen-Buch

Meine Reaktion auf Lautstärke, meine kaum auszuhaltende Unruhe und Gereiztheit, wenn „alle“ gleichzeitig etwas von mir wollen, diese Unfähigkeit etwas mal nur grob und nicht bis ins Detail zu planen, dieser verdammte Perfektionismus… und und und.

Trotz der vielen Fakten habe ich diese Gedanken stets wieder verworfen. Schließlich entwickelt man sowas ja nicht einfach mal im Alter. Es handelt sich schließlich um ein angeborenes Persönlichkeitsmerkmal. Außerdem wollte ich mir selbst nicht noch eine merkwürdige Eigenschaft zusprechen.

Dann habe ich angefangen, Kathrin Borghoffs Ratgeber „Hochsensibel Mama sein – Das Ressourcen-Buch“ für eine Buchrezension zu lesen und bereits mit der ersten Message beginnt das Hinterfragen doch wieder:

„Viele Frauen erkennen erst mit dem Muttersein ihre Hochsensibilität.“

Bis Seite 40 hat mein Mann mich schon dreimal gefragt, warum ich so oft „Ups“ , „Krass“ oder „Ahaaa“ sage. Ich lese ihm mehrfach Textpassagen vor, bei denen ich denke: „Oh man, genau wie bei mir.“ Auf Seite 60 stehe ich dann vor der Erkenntnis: „Das Buch hat mich gerade voll entlarvt.“

Anders als bei meiner Tochter, bei der wenige aber dafür stark ausgeprägte Eigenschaften für eine Hochsensibilität sprechen, erkenne ich mich selbst auf diesen ersten Seiten im Buch „Hochsensibel Mama sein“ so sehr wieder, dass ich schon weiß, es wird mich lange im Alltag begleiten.

Seit drei Wochen lese ich immer dann, wenn ich Ruhe habe, in diesem Buch. Diese Ruhe brauche ich auch, um das umfangreiche Wissen zu verarbeiten. „Hochsensibel Mama sein“ ist kein einfacher fachlicher Ratgeber. Die vielen individuellen Beispiele aus dem realen Leben und die Tatsache, dass eine hochsensible Mutter in diesem Buch all ihr Wissen & ihre persönlichen Erfahrungen preis gibt, machen es zu einem gefühlvollem und authentischen Ratgeber. Im Buch wird immer wieder darauf hingewiesen, dass es keinesfalls eine starre Abhakliste gibt, an der eine Hochsensibilität festgemacht wird. Sie ist individuell, zeigt sich in verschiedenen Facetten und Lebenslagen mal mehr oder weniger.

Mehrfach musste ich das Buch beiseite legen… und dann nach ein paar Tagen unbedingt weiterlesen.

Ich gebe zu, dass ich bereits an der ein oder anderen Stelle aufhören wollte zu lesen. Nicht, weil das Buch schlecht geschrieben ist oder mich nicht überzeugt. Vielmehr weiß ich, dass die Hilfestellungen und Tipps eine Flucht nach vorn bedeuten statt Rückzug. Dies ist erst einmal eine beängstigende Vorstellung für mich. Viele Erkenntnisse und Tipps müssen erst einmal in mir arbeiten, bevor ich weiterlesen kann. Doch dieser Tag kommt immer wieder bis ich schließlich am Ende des Buches ankomme und einfach nur denke: „WOW.“ Noch nie hat ein Buch mir so viel über mich selbst verraten. Es ist unglaublich, wie viel Sinn einige Dinge nach dem Lesen plötzlich ergeben.

Lesung mit der Autorin Kathrin Borghoff

Nun durfte ich vor kurzem auch Gast bei Kathrin Borghoffs Lesung zum Buch in der Bücherei in Bardowick sein. In gemütlicher Atmosphäre und angenehmer Gesellschaft las Kathrin aus ihrem Herzenswerk, kommentierte, beantworte Fragen und es entstanden wunderbare Gespräche. Tatsächlich weckte dieses Zusammentreffen die Motivation, noch mehr über meine Hochsensibilität herauszufinden und mich – vor allem mit Kathrins Buch – damit zu beschäftigen, wie ich diese positiver sehen kann. Für meine Tochter und für mich.

Leseempfehlung

Ganz klar empfehle ich dieses Buch Müttern, die sich selbst als empfindsam bezeichnen würden, bisher jedoch keine tieferen Vorkenntnisse zum Thema Hochsensibilität haben. Außerdem ist es der perfekte Begleiter für diejenigen Mütter, die glauben hochsensibel zu sein, dies wie ich bisher jedoch als Hürde, blöde Macke oder gar Last empfinden.

Weitere Meinungen zum Buch

Und nicht nur ich finde das Buch „Hochsensibel Mama sein – Das Ressourcen-Buch“ (Partnerlink) toll. Bei der Lesung traf ich Frauen, die das Buch ebenfalls überzeugt hat.

Sabrina sagt:

Ich habe das Buch nicht aus der Hand legen können. Ich fühlte mich so abgeholt und dabe mich so oft wieder erkannt. Das Buch steckt voller toller Anregungen und ich werde es garantiert immer wieder zur Hand nehmen. Ich bin sehr dankbar für dieses Buch.“ 

Und auch Myriam findet treffende Worte, denen ich nichts mehr hinzufügen kann:

„Das Buch „Hochsensibel Mama sein“ bietet eine wunderbare Möglichkeit in das Thema hineinzutauchen und das in völliger Anonymität. Bereits in den ersten Seiten verdeutlicht Kathrin mit ungemeinem Charme, Witz, Ironie und ihrer lockeren Art – DU bist nicht allein, Du bist defintiv kein „Alien“. Ich bin dankbar für dieses Buch, das uns zeigt, wie wir für uns Ressourcen im Alltag schaffen können und mit offeneren Augen dem Thema zu begegnen. Die Schönheit im Alltag zu finden und hochsensibel sein als Stärke und nicht als Störfaktor zu sehen ist für mich das Fazit des Buches. Ich hoffe das Buch erreicht nicht nur Menschen die selbst hochsensibel sind, sondern auch welche, die mit solchen Menschen zusammen leben oder zu tun haben.Verständnis und Achtsamkeit gegenüber dem Thema Hochsensibilität wird dieses Buch jedem bringen der sich in diese Welt einlassen möchte.“

Das Buch gibt es übrigens nicht nur zum Anfassen. Ihr könnt es ebenso als eBook sowie als Hörbuch erwerben. Letzteres finde ich für Mütter mit wenig Zeit und der Neigung, nach wenigen Seiten einzuschlafen, ja besonders sympathisch. 

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