FamilienUNalltag – Tag 2 #coronatagebuch

Unser Familienleben in der Pandemie – Studium, Job, Homeoffice und zwei Kinder daheim

Unser Tag 2

Noch während des Frühstücks verzieht der Mann sich ins Arbeitszimmer und bleibt dort bis zum Mittag. Mein Versuch nebenbei etwas für einen Job zu texten, endet mit einer kurzen Krise. Ich kann keinen Satz zu Ende schreiben, ohne dass ein „Mamaaaa?“ oder gegenseitiges Anschreien der beiden Elsen mich aus meinen Gedanken reisst. Ich gebe also schon um 9 Uhr nach ganzen 100 Wörtern Text auf.

Wir machen einen Ausflug in die Natur und wie gestern bin ich entspannt, sobald wir die Siedlung hinter uns gelassen haben. Wir verbringen schöne Stunden bis zum Mittag und danach tauschen der Mann und ich kurz. von 12.30 – 15 Uhr besetze ich den Arbeitsplatz, der Mann und die Kinder bauen im Garten ein Piratenschiff. Pünktlich zum nächsten Wechsel gibt es wieder Zoff bei den Kindern und meine Nerven liegen blank, obwohl das Arbeiten sich gerade wie Erholungspause angefühlt hat.

Wir gehen also wieder raus und versuchen unser neues Hochbeet zusammenzubauen. Nach 20 Minuten baue ich alleine, die Kinder winken mir regelmäßig aus dem Schlafzimmerfenster und spielen den ganzen restlichen Nachmittag „Pirat und Robbe“. Hätt ich das geahnt, hätt ich es ja nochmal mit diesem „nebenbei Arbeiten“ probieren können.

Zum Abendessen sind wir wieder zu viert. Danach kümmert der Mann sich weiter um die Kinder, während ich Smartis Geburtstagskuchen backe und tatsächlich weiter arbeite. Man kann also doch nebenbei arbeiten…

Fazit zum Tag: Die Arbeitsaufteilung heute fand ich schon besser. Kurz tagsüber etwas beginnen, das am Abend nur noch Feinschliff braucht, ist deutlich einfacher, als abends erst zu starten.

Befinden

Meine Gedanken schweifen heute hauptsächlich um ein Thema. Smartis 6. Geburtstag morgen. Keine Party wie geplant, kein Besuch von den Großeltern, keine Feier im Kindergarten. Beim Abendessen haben wir erstmal eine Runde geweint, weil die Vorfreude und die Enttäuschung so nah beieinander liegen. Ich hoffe, sie wird morgen Abend nicht allzu traurig ins Bett gehen.

Inspiration

Wir haben heute gar nicht gebastelt. Bääääm: und schon ist klar, warum wir alle so mies drauf waren! Aber immerhin haben wir unsere Möhrenanhänger wiedergefunden und aufgehängt. Die kann man super schnell und einfach nachbasteln.

Wie geht’s den anderen in Lüneburg und der Heide?

Ich lese gerade sehr viel über Lüneburger Unternehmen, die unter der aktuellen Lage leiden. Es bricht mir echt das Herz, meine Lieblingsläden schließen zu sehen oder zu lesen, dass einige von ihnen nicht wissen, ob es nach der Schließzeit weitergehen kann. Vor allem die Geschichten von Müttern, die sich mit Kindern selbstständig gemacht haben, gehen mir dabei sehr nahe. Ich möchte in meinen #coronatagebuch-Beiträgen daher gerne mehr über diese Unternehmen berichten und Tipps verbreiten, wie Lüneburger diesen Unternehmerinnen helfen können, nach der Krise wieder durchzustarten. Sei es das buchen von Onlinekursen, den Kauf von Gutscheinen, das Verbreiten von Informationen usw. Meldet euch bitte, wenn ihr so ein Unternehmen kennt, das Unterstützung verdient.

Erzählt ihr mir von euren Tagen mit oder ohne Arbeit im Homeoffice, mit Kindern oder ohne in dieser besonderen Zeit?

 

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