4 Menschen – viele Bedürfnisse und am Ende alle entspannt. Wie geht Urlaub mit Kindern eigentlich? #Blogparade

Wenn ich früher an Urlaub gedacht habe, dann ploppten in meinem Kopf sofort Bilder vom Meer oder Bergen, Essen im Restaurant und atemberaubenden Sonnenuntergängen auf. Im Urlaub daheim bleiben? Das klang für mich immer bemitleidenswert, es sei denn man musste viele wichtige Dinge erledigen, die im busy Alltag liegengeblieben sind. Was sollte man denn sonst erzählen, wenn man zurück zur Arbeit kam?

Mit Kindern ändert sich die Sichtweise auf das Thema Urlaub oft. Ich kenne einige Eltern, die früher in der Weltgeschichte umher gejettet sind und seit dem ersten Kind ausschließlich Urlaub an der deutschen Ostseeküste oder in Dänemark machen. Ich kenne aber auch mindestens genauso viele Eltern, die mit Kindern weiterhin die Welt erkunden und gestresst aus dem anstrengenden Urlaub wieder kommen. Zu viel Programm, zu wenig Kooperation der Kinder, zu wenig Möglichkeiten, die Bedürfnisse von allen Mitreisenden zu befriedigen. Oftmals höre ich auch von zu viel Arbeit, die selbst im Urlaub an Mama hängen bleibt.

Blogparade #familieimsommer-3

VERREISEN ODER NICHT? CAMPING, HOTEL, BALKONIEN ODER EINFACH OMA&OPA BESUCHEN. WIE ENTSPANNT MAN DENN ALS FAMILIE NUN?

Wie die meisten wissen, sind wir echte Camper. Wir haben bisher mehr Nächte in unserem Bulli verbracht als in Hotelzimmern. Das einzige, was wir seit den Kindern eingeschränkt haben, ist das ständige weiterziehen im Urlaub, um so viel wie möglich zu entdecken. Mit Kindern lernt man schnell andere Familien kennen und manchmal erfreuen wir uns dann doch lieber an den entstehenden Freundschaften als an einem neuen Strand oder einer neuen Stadt. Bis zum letzten Sommer dachte ich auch immer, es wäre für uns das Nonplusultra. Anderer Urlaub kam nicht in Frage und erst recht nicht die Frage, ob wir denn verreisen oder nicht.

Doch dann waren wir aus familiären Gründen gezwungen, unsere geplante Campingreise abzusagen und es uns zu Hause so angenehm wir möglich zu machen. Drei Wochen haben wir zu viert daheim verbracht, mit vielen Ausflügen und höchstens mal ein oder zwei Übernachtungen am Stück auswärts. Das hat meine Sicht auf das Thema Familienurlaub und Entspannen nochmal komplett geändert.

Wann ist frei haben also U R L A U B ? Muss man dafür verreisen? Welche Faktoren sind überhaupt wichtig, damit sich bei uns vier entspannte Menschen wieder motiviert in den Alltag stürzen können?

WAS FÜR UNS IM URLAUB WICHTIG IST

Urlaub ist für uns da, wo der Alltag Pause hat. Das sind Tage, an denen ich nicht ständig sagen muss: „Warte kurz“ oder „gleich“, was ungefähr gleichzusetzen ist mit „Ich hoffe du spielst schön alleine weiter und lässt mich hier in Ruhe noch was erledigen.“

Urlaub bedeutet, dass wir Dinge tun können, für die wir sonst zu wenig Zeit haben. Ob Ponyreiten, gemeinsam mit Mama eine Sandburg bauen, ein Buch lesen, Ausflüge machen, endlich gemeinsam das Puppenhaus anmalen und einrichten, einen ganzen Tag nur Lego bauen. Oder uns einfach mal langweilen. Im Urlaub können wir frei über unseren Tag entscheiden. Ob das nun bedeutet, dass wir bis mittags im Schlafanzug herumkaspern oder schon vor dem Frühstück eine Fahrradtour mit Halt beim Bäcker machen.

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Auch für unsere Kinder soll die Auszeit sich wie Urlaub anfühlen. Sie sollen schlafen, wenn sie müde sind und nicht dann, wenn es in irgendeinen Zeitplan passt. Sie sollen spielen können was, wo und wie sie lustig sind, ohne dass Mama oder Papa ständig mit dem nächsten Programmpunkt stressen. Sie sollten sich sicher und umgeben von geliebten Menschen fühlen. Es sollte Zeit für Langeweile da sein. Und natürlich muss jede verpasste Kuschelzeit mit Mama und Papa der letzten Wochen oder Monate nachgeholt werden.

All diese Punkte konnten wir im letzten Sommer auch zu Hause abhaken. Ganz ohne weit entfernte Reiseziele zu erobern. Das war für uns eine besonders schöne Erfahrung.

In diesem Sommer darf unser Bulli uns wieder zu unserem liebsten Urlaubsort führen. Bereits zum vierten Mal geht es an die französische Atlantikküste. Gleiche Route, gleicher Campingplatz. Gleiches Gefühl von „am richtigen Ort sein“. Aber eben nicht mehr DER EINZIG WAHRE URLAUB.

MACH MIT BEI MEINER BLOGPARADE #familieimsommer

Magst du verraten, wann sich frei haben für dich und deine Familie nach Urlaub anfühlt? Braucht ihr Abstand von zu Hause, um abschalten zu können oder geht das in den eigenen vier Wänden genauso gut wie unterwegs? Wie sieht euer perfekter Familienurlaub aus? Gehört ihr zum Team „Relax“ oder „ACTION“? Erinnerst du dich an deinen eigenen, schönsten Sommerferien? Dann schreib doch über eins dieser Themen und mach mit bei meiner Blogparade #familieimsommer. Sie läuft bis zum 31.08.2019. Wenn du keinen eigenen Blog hast, aber etwas loswerden möchtest, dann poste in die Kommentare oder benutze bei deinen Urlaubsfotos auf Instagram oder Facebook den HASHTAG #familieimsommer.

WICHTIG: Es soll nicht darum gehen, DEN einen Urlaub zu küren, der unschlagbar ist. Niemand soll das Gefühl bekommen, dass seine Art den Urlaub zu gestalten besser oder schlechter ist als eine andere. Hier geht es lediglich um Erfahrungsaustausch, den Blick über den Tellerrand, das Verstehen von anderen Sichtweisen und die Möglichkeit, vielleicht den ein oder anderen heißen Tipp mitzunehmen.

In meinem nächsten Urlaubsbeitrag werde ich euch dann auch ausführlich berichten, warum Camping für uns der perfekte Familienurlaub ist.

Blogparade #familieimsommer-2

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