Mental Load: Advent in meinem Kopf – Warum ich schon vorm Fest die Krise kriege

Denken, denken, denken… gefühlt verbringe ich mehr als 2/3 meines Tages momentan genau damit.

Die erste Hürde im Weihnachtsstress ist zum Glück bereits gemeistert. Der Adventskalender hängt! Doch schon der sorgt in der Regel für erhöhten Puls.

Adventskalender für zwei Kinder

Selbst machen oder kaufen? Wenn selbst machen, was soll dann rein? Wann und wo kann ich ganz fix und schnell alles für den Inhalt besorgen? Soll ich nicht doch noch was anderes als Naschi besorgen? Mist… Kinder krank. Muss ich wohl den Plan mit dem „selbst machen“ über Bord werfen. Lieber die rot/grünen-Säckchen oder die blau/grauen Kalendersäckchen bestellen? Mist. Mist. Mist. Das war so nicht geplant. Jetzt bloß nicht vergessen alles so zu befüllen, dass niemand auf die Idee kommt, der andere hätte das bessere Los gezogen. Achja, rechtzeitig aufhängen wäre auch noch gut.

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12von12 im November 2019

Mal wieder beginnt mein Tag viel früher als mir lieb ist. Seit Tagen bin ich aufgeregt, weil der Mann für 10 Tage verreist. Zum ersten mal so lange. Zum ersten Mal so richtig weit weg. Darum bin ich um 4.30 Uhr auch sofort hellwach, nachdem ich einmal kurz auf die Uhr gesehen habe. Immerhin haben wir Erwachsenen den Vormittag noch für uns.Weiterlesen »

Adventskalenderwahnsinn – Warum wir es in diesem Jahr einfach halten.

„PLING“!

Es ist der 24.10. und mein Kalender meint, dass es Zeit wird, sich mit dem Thema Adventskalender zu beschäftigen. Natürlich lege ich jetzt noch nicht los. Erstmal nur ins Gedächtnis rufen und muten. Das ganze wiederhole ich dann wöchentlich, bis ich irgendwann denke: „Shit… jetzt wird’s knapp.“ Zwei Kinder, zwei Kalender – beide sind ein wenig verwöhnt von Mamas DIY-Überraschungskalender und hegen große Erwartungen. Doch nicht in diesem Jahr.

Ich habe beschlossen, dass wir es in diesem Jahr einfach halten beim Thema Adventskalender. Zumindest einfacher als in den Vorjahren. DIY: Ja. Viel aufwändigen Schnickschnack für jeden Tag: Nein. Es gibt mehrere Gründe, die mich zu der Entscheidung gebracht haben, dass weniger Aufriss für alle hier im Haus das Beste ist.

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Tagsüber Zirkus und abends Theater – #WMDEDGT

Dies wird ein Beitrag für alle Eltern, die einen richtig schlechten Start in den Tag hatten. Ihr werdet euch bestimmt besser fühlen, wenn ihr erstmal lest, wie es bei uns in Chaotenhausen zuging. Dank der Frage: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ gibt’s heute mal wieder ungeschönte Wahrheit aus dem Mamaalltag.

4.30 Uhr – Ich höre wie der Mann aufsteht. Dienstreise: das heisst ich bin am Morgen allein mit den zwei Elsen. Mehr Platz im Bett für die nächste Stunde bis mein Wecker klingelt? Fehlanzeige. Kaum ist der Mann aus dem Haus, wacht Karli weinend auf. „Hose nass, Mami.“ Und Matratze und Kissen und Decke… Wir starten also mit einer Dusche fürs Kind und einmal Bett beziehen um kurz nach 5 Uhr in den Tag.

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Mental Load – mein unsichtbarer Endgegner

Vor ein paar Monaten unterhielt ich mich mit einer Freundin über unseren aktuellen Alltag. Wir waren beide gerade sauer auf unsere Männer, ohne dass irgendwas bestimmtes vorgefallen war. Wir redeten uns so richtig in Rage und man merkte wie gut wir uns beide dabei zunehmend fühlten. Endlich waren wir nicht mehr allein mit unseren Gefühlen der Überforderung im Alltag und mit unseren Männern, die… nennen wir es mal „stets bemüht“ sind uns zu unterstützen. Kurz darauf schickte sie mir den Link über die mentale Last der Mütter. Bäääähm, was für ein Schlag ins Gesicht. Soviel Wahrheit in so wenig Sätzen. Mütter machen statistisch nicht nur mehr im Haushalt. Auch all die Planerei und Denkerei rund ums Familienleben bleibt fast immer an ihnen hängen. Die Väter währenddessen nehmen häufig nur noch Helferrollen im Alltag ein und reagieren hauptsächlich auf Ansagen statt aus Eigeninitiative.

Diesen Comic über Mental Load lese ich seitdem immer wieder und ich schicke ihn auch regelmäßig in meinem Umfeld herum, sobald ich das Gefühl habe, da sitzt mal wieder jemand im selben Boot.

Die erste Erkenntnis danach war für mich wohl die wichtigste.

AUCH ICH HABE EIN MENTAL LOAD PROBLEM.

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